Hohe Leistung dort einsetzen, wo Sie sie benötigen: Die kompakten Labornetzgeräte der DP-S Serie sind für Prüf-, Reparatur- und Entwicklungsaufgaben konzipiert, bei denen eine handliche Stromversorgung mit kräftigen Leistungsreserven gefragt ist. Ob Wechselrichtertest, Versorgung von Heizelementen oder Prüfung von Akkumulatoren und Kondensatorbänken: Das Tischgehäuse mit Transportgriff erleichtert den flexiblen Einsatz an unterschiedlichen Arbeitsplätzen.
Spannung und Strom lassen sich über getrennte Grob- und Feinregler bequem einstellen. Die digitale Regelung unterstützt Konstantspannungs- und Konstantstrombetrieb (CV/CC) mit automatischem Übergang abhängig von der Last. Serienmäßiges RS232 mit Modbus RTU und optionale analoge Steuereingänge erleichtern die Einbindung in Ihren Prüfaufbau.
| Konnektivität | RS232 mit Modbus RTU serienmäßig. Optional analoge Steuerung von Spannung und Strom über 0 … 5V, 0 … 10V oder 4 … 20mA sowie eine Interlock-Schleife. |
| Funktionalität | CC-/CV-Betrieb innerhalb der modellspezifischen Einstellbereiche. Bis 60% der jeweiligen Nennleistung kontinuierlich; darüber bis zur Nennleistung mindestens 1h bei 25°C Umgebungstemperatur. |
| Ausgangskonfiguration | Potentialfreier, kurzschlussfester Ausgang. Keine Fernmessung. |
| Sicherheit | Schutz gegen Übertemperatur, Überspannung und Überstrom. Vollständige Ausgangsabschaltung zur Abkühlung bei 85°C Kühlkörpertemperatur. |
| Erweiterbarkeit | Anwendungsspezifische Erweiterung durch AP9 und AP8. |
Hohe Leistung im kompakten Format
Leistungsreserven für wechselnde Prüfaufgaben
Symbolbild eines DP-S Labornetzgerätes. Abmessungen und Ausführung richten sich nach dem gewählten Modell.
Die DP-S Serie bietet eine praktische Alternative, wenn am Einsatzort keine große stationäre Stromversorgung erforderlich ist. Das breite Modellspektrum ermöglicht die Auswahl passender Spannungs-, Strom- und Leistungsbereiche. Für längere Belastungstests ist das folgende Betriebsprofil zu berücksichtigen.
Dauerbetrieb und zeitlich begrenzte Volllast
| Bis einschließlich 60% der modellspezifischen Nennleistung | Kontinuierlicher Betrieb |
| Über 60% bis 100% der modellspezifischen Nennleistung | Mindestens 1h bei 25°C Umgebungstemperatur |
| Kühlkörpertemperatur erreicht 85°C | Der Ausgang wird vollständig abgeschaltet und das Gerät kühlt ab |
Der aktuelle Betriebszustand wird am Frontpanel angezeigt. Die Kühlphase ist eine Ausgangsabschaltung, keine bloße Leistungsreduzierung. Für die Auslegung Ihres Prüfzyklus gelten die Nennleistung und die vorgeschriebenen Kühlbedingungen des gewählten Modells.
Komfortabel bedienen und gezielt automatisieren
Grob- und Feineinstellung für Spannung und Strom
Jeweils zwei Drehregler ermöglichen die schnelle Einstellung des gewünschten Bereichs und die anschließende Feinanpassung. Helle vierstellige LED-Anzeigen stellen Spannung und Strom dar; zusätzliche Statusanzeigen informieren über Betriebs- und Fehlerzustände.
Fernsteuerung passend zu Ihrem System
RS232 ist bei der aktuellen Ausführung serienmäßig vorhanden. Optional können analoge Steuereingänge für Spannung und Strom sowie eine Interlock-Schleife bestellt werden. Die analogen Anschlüsse sind frontseitig über eine geschirmte Steckverbindung erreichbar, sodass die Einbindung auch bei beengtem Prüfaufbau komfortabel bleibt.
Erweiterungsmodule der AP Serie
Mehr Möglichkeiten für Ihre Anwendung
Symbolbild eines DP-M Netzgerätes mit AP8-Modul. Die Erweiterung wird passend zum Netzgerät und zur Anwendung gefertigt.
Integrierter Rückstromschutz und zusätzliche Schutzmodule
Die Ausgangsgleichrichterstufe bietet bereits einen grundlegenden Schutz gegen gleichpolige Rückströme innerhalb der zulässigen Gerätegrenzen. Für energiereiche Lasten oder Rückspannungstransienten lässt sich der Schutz gezielt ergänzen. Das Netzgerät ist dabei keine unbegrenzt belastbare Energiesenke; Rückstrom, Rückspannung und gespeicherte Lastenergie bestimmen die erforderliche Auslegung.
Modell AP9: Anwendungsspezifischer Rückstrom- und Rückspannungsschutz
Mit AP9 stimmen Sie den zusätzlichen Schutz auf anspruchsvolle induktive oder kapazitive Lasten ab. Das Modul wird auf Bestellung für die erwarteten Ströme, Spannungen und Energien gefertigt. Möglich sind eine kombinierte Schutzbeschaltung gegen hohe Rückströme und Rückspannungen, insbesondere Transienten mit umgekehrter Polarität, oder eine Ausführung als aktiver Bremschopper zur Umsetzung rückgespeister Energie in Wärme. Dimensionierung und zulässige Betriebszyklen werden passend zu Ihrem Prüfaufbau vereinbart.
Modell AP8: Zusätzlicher ausgangsseitiger EMV-Filter mit Kapazität
Für erhöhte Anforderungen an die Versorgung Ihrer Last kombiniert AP8 einen dreistufigen EMV-Filter mit zusätzlicher Ausgangskapazität. Das Modul unterstützt die Reduzierung leitungsgebundener Störungen und stabilisiert die Versorgung anspruchsvoller Verbraucher. Die Auslegung berücksichtigt Netzgerät, Last und die gewünschte Dynamik.
Alle AP-Module werden auf Bestellung gefertigt. Gehäuse und elektrische Auslegung richten sich nach Ihrer Anwendung.
Anschlussmöglichkeiten
Leistungsversorgung und Steueranschlüsse
Symbolbild der DP-S Serie. Die Anschlüsse richten sich nach Modell, Revision und gewählter Ausstattung.
Einphasiger Netzanschluss
Auch die leistungsstärkeren DP-S Modelle werden einphasig versorgt. Je nach Modell kommen C19/C20-Verbindungen oder entsprechend ausgelegte Steckverbindungen mit Zugsicherung zum Einsatz; ein passendes Anschlusskabel gehört zum Lieferumfang. Bei 6kW-Modellen ist eine entsprechend dimensionierte Versorgung mit 32A-Absicherung erforderlich. Die gerätespezifischen Anschlussdaten sind maßgeblich.
RS232 mit Modbus RTU (Standard)
Das dokumentierte Protokoll erleichtert die Integration in vorhandene Steuerungen und eigene Prüfprogramme. So können Sie Einstellungen und Messwerte digital in Ihren Arbeitsablauf einbinden.
[A1] Interlock-Schleife (optional)
Eine offene Schleife blockiert den Ausgang, eine geschlossene Schleife gibt ihn frei. Damit lässt sich eine externe Freigabebedingung in den Prüfaufbau einbeziehen. Die Ausgangsfreigabe setzt den entsprechenden Betriebszustand am Gerät voraus.
[U] Externe analoge Steuerung U (optional)
Geben Sie die Ausgangsspannung über 0 … 10V (U1), 0 … 5V (U2) oder 4 … 20mA (U3) vor.
[L] Externe analoge Steuerung I (optional)
Für die Ausgangsstromvorgabe stehen 0 … 10V (L1), 0 … 5V (L2) oder 4 … 20mA (L3) zur Auswahl. Die analogen Signale werden über den frontseitigen DIN-Anschluss geführt; der passende Gegenstecker gehört bei entsprechender Ausstattung zum Lieferumfang.








