Wenn Ihre Anwendung mehr als die übliche Netzfrequenz verlangt, eröffnet die DF-CM Serie neue Möglichkeiten. Die Hochfrequenz-Wechselstromnetzgeräte verbinden die Leistungsfähigkeit der DF-C Serie mit einstellbaren höheren Ausgangsfrequenzen. So erhalten Sie eine vielseitige AC-Versorgung für Entwicklungsaufgaben, automatisierte Prüfstände und industrielle Prozesse, bei denen Spannung und Frequenz gezielt auf den Verbraucher abgestimmt werden müssen.
Der Standardfrequenzbereich von 350Hz … 450Hz lässt sich bei der Bestellung durch eine Ausführung für 200Hz … 2500Hz erweitern. Auch bei der höchsten für die bestellte Ausführung spezifizierten Frequenz sind die Geräte für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt. Ein- und dreiphasige Ausführungen sowie kundenspezifische Leistungsbereiche machen die DF-CM Serie zu einer flexiblen Basis für Ihren Prüfaufbau.
Ihre Vorteile im Überblick
– Standardfrequenzbereich 350Hz … 450Hz, auf Bestellung 200Hz … 2500Hz
– Sinusförmiger ein- oder dreiphasiger AC-Ausgang
– Auslegung für Dauerbetrieb auch bei der höchsten spezifizierten Frequenz
– Standardmäßig potentialfreier Ausgang, geerdete Ausführung auf Bestellung
– Standardbereiche LV: 0 … 150Vrms L-N und FS: 0 … 300Vrms L-N
– Optionale Fernsteuerung über RS232, RS485 oder analoge I/O
– Befehlsreaktionszeit bei digitaler Steuerung unter 20ms
– Erholungszeit ≤15ms bei einer Laständerung von 10% auf 90%
Flexibel prüfen, komfortabel bedienen
Stellen Sie Spannung und Frequenz direkt am Frontpanel ein oder steuern Sie die Versorgung über Ihre vorhandene Automatisierung. Die digitale Regelung überwacht die Ausgangswerte kontinuierlich und arbeitet im Konstantspannungsbetrieb (CV). Der umschaltbare LV-/FS-Bereich bietet Ihnen einen höheren Ausgangsstrom bei niedrigerer Spannung oder einen erweiterten Spannungsbereich für entsprechende Prüfaufgaben.
Für Ihre Anforderungen gefertigt
Spannung, Strom, Scheinleistung und Frequenz werden passend zur Anwendung ausgewählt. Die Maximalwerte der Serie berücksichtigen auch kundenspezifische Geräte und sind nicht gleichzeitig mit jedem Modell erreichbar. Für den Dauerbetrieb gelten die Nennwerte sowie die Umgebungs- und Kühlbedingungen der bestellten Ausführung.
Optionen: Ihre Anwendung bestimmt die Ausstattung
Wählen Sie bei der Bestellung die Schnittstellen und Ausgangskonfiguration, die zu Ihrem Prüfaufbau passen. So erhalten Sie eine Stromversorgung, die sich in Ihre vorhandene Infrastruktur einfügt. Die genaue Anschlussbelegung finden Sie in den Unterlagen der bestellten Ausführung.
[U] Externe analoge Steuerung U (optional)
Geben Sie die Ausgangsspannung direkt über Ihre übergeordnete Steuerung vor. Der optionale Eingang ist je nach Ausführung für 0 … 5V, 0 … 10V oder 4 … 20mA erhältlich.
[F] Externe analoge Rückführung U (optional)
Überwachen Sie den Spannungs-Istwert in Ihrer Steuerung oder Messwerterfassung. Zur Auswahl stehen Ausführungen mit 0 … 5V, 0 … 10V oder 4 … 20mA.
[G] Externe analoge Rückführung I (optional)
Der Strom-Istwert lässt sich ebenfalls analog auswerten. Der Rückführungsausgang ist passend zu Ihrem System mit 0 … 5V, 0 … 10V oder 4 … 20mA erhältlich.
[A] Interlock-Schleife oder externe Ausgangssteuerung (optional)
Binden Sie die Ausgangsfreigabe in Ihren Prüfablauf ein: Die Interlock-Schleife blockiert den Ausgang bei Unterbrechung und gibt ihn bei geschlossener Schleife frei. Alternativ kann eine Ausführung als externe Ausgangssteuerung bestellt werden. Die Funktion wird werkseitig festgelegt und kann später nicht durch den Anwender umgestellt werden.
[D] Digitale Schnittstelle (optional)
RS232 oder RS485 erleichtern das Einstellen und Auslesen der Geräteparameter in automatisierten Prüfständen. Beide Schnittstellen werden standardmäßig mit Modbus RTU konfiguriert. Auf Bestellung ist alternativ ein vereinfachtes, dokumentiertes proprietäres Protokoll möglich. Das gewünschte Protokoll wird bei der Bestellung festgelegt. Ein späterer Wechsel erfordert den Austausch der Steuerplatine. RS422 wird nicht angeboten.
[O] Ausgangskonfiguration
Der AC-Ausgang ist standardmäßig potentialfrei. Zur Verfügung stehen die potentialfreie Ausführung ohne eigenen Fehlerstromschutzschalter (O6), die potentialfreie Ausführung mit integriertem Fehlerstromschutzschalter (O7) sowie eine geerdete Ausführung auf Bestellung. Damit lässt sich die Versorgung auf das Erdungs- und Schutzkonzept Ihrer Anwendung abstimmen. Die Schutzerdung des Gehäuses bleibt davon getrennt zu betrachten. Einzelheiten erläutern das Handbuch und das Funktions- und Anschlussdiagramm.






